Was macht man, wenn man auf Rock und Metal steht, selber ein Instrument beherrscht und mit seiner Freizeit nicht viel anzufangen weiß? Ganz einfach man gründet eine Band. Dies dachen sich auch Nils Algermissen (Gitarre), Henning Sander (Bass), Sebastian Töteberg (Gesang) und Judith Breimann (Drums) die im Winter 2001 die Band "No Remorse" gründeten um dem tristen Alltag ein wenig zu entfliehen. Spielte man Anfangs noch Coverversionen jener Songs die einem so gefielen, entwickelte sich mit der Zeit ein eigener Stil. Textlich beschäftigen sich
die vier jungen Musiker mit den Problemen und Geheimnissen die das Leben
so mitsich bringt und mit Geschichten aus dem Alltag.
Nachdem man im Sommer 2002 zwei Songs für einen Rocksampler aufgenommen
hatte trennten sich die Wege von Judith und dem Rest der Band welche sich
inzwischen in "RAID 4" umbenannt hatte.
Doch Ersatz war schnell gefunden. Ebenfalls im Sommer 2002 verstärkte Jan George, RAID 4 an den Drums und mit ihm wagte sich die Band in musikalisch härtere Gefilde. Es entstanden mehr und mehr Songs, welche den bereits eingeschlagenen, stilistischen Weg weiter ausbauten und um viele weitere Facetten bereicherten. Ein DVD Mitschnitt eines Konzertes im Hamelner Regenbogen war die logische folge diverser Liveauftritte die die Band in den nächsten Wochen und Monaten absolvierte.
Im Spätherbst 2004 entschied sich die Band dazu eine Demo CD aufzunehmen welche 6 Stücke des üblichen Live Programmes enthalten sollte. Nachdem man die Aufnahmen fast abgeschlossen hatte entschloss sich auch Jan die Drumsticks niederzulegen und so verließ er im Dezember 2004 auf eigenen Wunsch die Band, welches die Fertigstellung des Demos leider verzögerte.
Seinen Posten nahm Christian Sieronski ein, der zuvor die Sticks bei "Local Incest", einer Band aus der Umgebung, geschwungen hatte. Mit ihm haben RAID 4 jetzt die Arbeiten an ihrem Demo wieder aufgenommen und wieder begonnen neue Songs zu schreiben.
Im Februar 2006 trennten sich dann auch die Wege von Henning und der Band aufgrund musikalischer Differenzen, nachdem die Band kurz zuvor ihre Demo „Prototype“ veröffentlicht hatte. Die freie Position am Bass wurde allerdings schnell wieder besetzt. Andreas Lysek übernahm diese Aufgabe, der vorher musikalisch eher selten in Erscheinung getreten ist.